VW-TOCHTER ZIEHT STECKER: KULT-AUTOS VOR DEM AUS

Service

VW-Tochter zieht Stecker: Kult-Autos vor dem Aus

Die VW-Tochter Porsche beendet die Produktion zweier Modelle. Nachfolger sind in Sicht. Was bedeutet das für Autofahrer?

Stuttgart – Schluss bei der VW-Tochter Porsche: Die beliebten Modelle 718 Boxster und Cayman sind in Europa ab Herbst nicht mehr als Neuwagen erhältlich. Der Grund für das Aus liegt nicht etwa in mangelnder Nachfrage.

VW-Tochter zieht Stecker: Kult-Autos vor dem Aus

Vielmehr zwingen neue EU-Regeln zur IT-Sicherheit Porsche zum Handeln. Seit Juli 2024 gilt eine neue technische Regel (auch UN-Regel genannt). Sie fordert: Autos müssen vor Hackern geschützt sein (mehr News zu Auto und Verkehr bei RUHR24)?

Die Hersteller müssen zeigen, dass ihre Autos sicher sind. Die Software im Auto muss kontrolliert werden können. Auch Updates müssen möglich sein, wie thedrive.com schreibt.

VW-Tochter Porsche hat Probleme mit EU-IT-Sicherheitsvorschriften

Die 718-Modelle sind seit 2016 auf dem Markt. Sie erfüllen diese neuen Regeln nicht. Porsche müsste die gesamte Elektronik austauschen. Das wäre viel zu teuer. Deshalb stoppt die VW-Tochter die Produktion von Boxster und Cayman mit Benzinmotor.

VW-Tochter Porsche bringt elektrische Nachfolger auf den Markt?

Außerhalb der EU haben Porsche-Fans noch etwas länger Zeit. Die weltweite Produktion der 718-Modelle läuft noch bis Oktober. Der Vertrieb könnte je nach Lagerbestand sogar bis Anfang 2026 weiterlaufen.

Ursprünglich sollten die elektrischen Nachfolger bereits dieses Jahr starten. Doch Berichte über Verzögerungen häufen sich. Batterie-Lieferprobleme und Entwicklungsverschiebungen schieben den Launch auf 2026 oder sogar 2027. Porsche-Chef Oliver Blume bestätigte indirekt, dass die Elektro-Sportwagen erst „mittelfristig“ kommen, wie motor1.com schreibt.

VW-Tochter Porsche: Preise von Boxter und Cayman bleiben stabil

Bis dahin fehlt ein wichtiges Auto im Porsche-Angebot. Die Benzin-718er sind weg, bevor die Elektro-Autos da sind. Porsche lässt sich mehr Zeit. Der Grund: Elektro-Sportwagen sind schwer zu verkaufen.

Das Ende könnte laut kbb.com die Preise der 718-Modelle stabil halten. Schon jetzt verlieren Boxster und Cayman kaum an Wert. Wenn keine neuen Autos mehr kommen, wollen viele Fans die alten haben.

Sind die elektrischen Nachfolger genauso gut wie die Verbrenner?

Die Antwort spaltet Autofahrer. Die Elektro-Versionen werden schneller und stärker: 380 bis 600 PS statt bisher maximal 420 PS. Sie beschleunigen besser und fahren durch Kurven wie auf Schienen. Auch die Reichweite stimmt: über 500 Kilometer sind geplant.

Porsche verspricht: Die E-Modelle werden „noch dynamischer, noch kraftvoller“ und bieten ein „pures Fahrerlebnis“. Erste Tester berichten von „bemerkenswert dynamischem“ Kurvenverhalten.

Kritiker sagen: Der Sound fehlt. Viele Fans lieben das Motorengeräusch und das Schalten. E-Autos sind fast lautlos. Außerdem werden sie wegen der Batterie schwerer. Das macht sie weniger agil.

Experten meinen: Die Zukunft der E-Sportwagen hängt davon ab, ob Fahrspaß und Seele trotz E-Antrieb vermittelt werden können. Sogar Porsche gibt zu, dass die EV-Verkaufsziele zu optimistisch waren.

Fazit: Objektiv werden die Elektro-Modelle besser – mehr Power, bessere Technik. Subjektiv fehlt vielen das Gefühl der alten Benziner. (Quellen: motor1.com, carmagazine.co.uk)

VW-Tochter Porsche hat noch immer einen Verbrenner parat

Vor allem besondere Modelle, wie Sondereditionen und Fahrzeuge mit hochwertiger Ausstattung, werden teurer bleiben. Normal-Modelle verlieren wie andere Autos auch an Wert. Aber weniger stark als sonst. Trotz der Elektrifizierungs-Welle existieren 2025 noch zahlreiche Sportwagen mit klassischem Verbrennungsmotor:

  • Porsche 911
  • Toyota GR Supra
  • BMW Z4
  • Mazda MX-5 Miata
  • Alpine A110
  • Lotus Emira
  • Chevrolet Corvette C8

Der Verbrenner ist im Sportwagen-Segment also noch nicht völlig tot – doch die Auswahl wird stetig kleiner.

2025-07-18T15:18:22Z