Ein Leasingfaktor von 0,28 für ein Premium-SUV mit 286 PS? Der Cupra Tavascan kostet jetzt 147 Euro im Monat. Das ist der beste Elektro-SUV-Deal, den wir je gesehen haben.
Der Cupra Tavascan kostet bei Carwow nur noch 147 Euro im Monat. Im Januar waren es noch 249 Euro. Der Leasingfaktor fällt auf 0,28. Bei einem Listenpreis von über 53.000 Euro ist das ein Wert, den wir so noch nie gesehen haben.
Der Grund: Die volle E-Auto-Förderung von 6.000 Euro ist bereits eingerechnet. Die Förderung gibt es für Haushalte mit zwei Kindern unter 18 Jahren und einem Einkommen bis 45.000 Euro. Auch Haushalte mit höherem Einkommen bis 90.000 Euro können eine Förderung erhalten, die dann niedriger ausfällt. 286 PS, 553 Kilometer Reichweite, Sportwagen-Optik. Für 147 Euro im Monat.
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Jeder Leasing-Deal bei Netzwelt wird von unseren Auto-Experten geprüft. Quatsch-Deals gibt es bei uns nicht. Wir rechnen selbst nach, vergleichen Leasingfaktoren, prüfen ob Leasing oder Kauf günstiger wäre und schauen, was die Konkurrenz für dasselbe Geld bietet. Erst dann empfehlen wir. Hier ist das Ergebnis.
Der beworbene Leasingfaktor von 0,28 ist außergewöhnlich. Aber wie immer lohnt sich ein Blick auf die Gesamtkosten.
Teilt man die Gesamtkosten auf die 36 Monate auf, landet man bei einer effektiven Monatsrate von 196,72 Euro. Der Gesamtleasingfaktor steigt damit auf 0,37. Das ist ein hervorragender Wert für ein Elektro-SUV mit 286 PS und Sportwagen-Optik.
Zum Vergleich: Der technisch identische VW ID.5 wird selten unter 0,60 angeboten, der Skoda Enyaq Coupé liegt bei etwa 0,55. Der Tavascan ist dank Förderung das mit Abstand günstigste MEB-Coupé auf dem Markt.
Der Tavascan teilt sich die MEB-Plattform mit dem VW ID.5 und dem Skoda Enyaq Coupé. Motor, Batterie, Ladeleistung: alles aus dem gleichen Baukasten. Der Unterschied liegt im Design, in der Garantie und jetzt auch im Preis.
| Modell | Cupra Tavascan Endurance (286 PS) |
|---|---|
| Bruttolistenpreis | 53340 € |
| Monatliche Rate | 147 € |
| Laufzeit | 36 Monate |
| Kilometer pro Jahr | 10000 |
| Bereitstellungskosten | 1790 € |
| Gesamtkosten | 7082 € |
| Effektive Monatsrate | 196.72 € |
| Leasingfaktor (beworben) | 0.28 |
| Gesamtleasingfaktor | 0.37 |
| E-Auto-Förderung | 6000 € (eingerechnet) |
| Lieferzeit | ca. 5 Monate |
| Motor | 210 kW (286 PS) |
| Antrieb | Heckantrieb |
| Batterie | 77 kWh |
| Reichweite WLTP | 553 km |
| Ladeleistung DC | 135 kW |
| 0-100 km/h | 6.8 s |
Der Tavascan passt für alle, die ein Elektro-SUV mit Charakter suchen und von der E-Auto-Förderung profitieren wollen. Mit 10.000 Kilometern pro Jahr kommst du als Pendler mit kurzer Strecke oder Wochenendfahrer gut hin.
Die 36 Monate Laufzeit passen zu Fahrern, die Planungssicherheit wollen. Drei Jahre feste Kosten, danach Rückgabe oder Wechsel auf ein neueres Modell. Und: Du bist die komplette Leasingzeit über durch die 5-Jahre-Garantie abgesichert.
Nicht geeignet ist der Deal für Vielfahrer mit regelmäßigen Langstrecken über 500 Kilometer. Die Ladeleistung von 135 kW ist für Reisende zu langsam. Auch Familien mit großem Platzbedarf sollten aufpassen: Der Kofferraum fasst 540 Liter, weniger als beim ID.4.
Letztes Jahr habe ich den Tavascan Endurance für einen Tag durch Hamburg bewegt. Die Route führte von der Innenstadt über die Elbchaussee nach Blankenese, dann auf die A7 Richtung Süden bis zur Ausfahrt Heimfeld und zurück durch Harburg. Etwa 90 Kilometer, Stadt und Autobahn gemischt.
Das hier ist kein normales Auto. Die kupferfarbene Spange zieht sich durchs ganze Cockpit, die schwebende Mittelkonsole sieht aus wie aus einem Science-Fiction-Film. Das 15-Zoll-Display dominiert die Mitte und reagiert flüssiger als bei VW und Skoda.
Die Sportsitze packen zu, ohne zu quetschen. Apple CarPlay koppelt sich kabellos, die Sprachsteuerung versteht auch komplexere Befehle. Die Schaltwippen am Lenkrad für die Rekuperationsstufen sind ein echtes Highlight. Im Stop-and-Go auf der Stresemannstraße konnte ich fast komplett ohne Bremspedal fahren.
Auf der Straße zeigt der Tavascan, dass er kein aufgehübschter ID.4 ist. Die 286 PS schieben den 2,2-Tonner in 6,8 Sekunden auf 100. Das Fahrwerk ist straffer abgestimmt als bei den Konzernbrüdern, die Lenkung präziser. Im Cupra-Modus wird er spürbar bissiger. Im Range-Modus gleitet er sparsam und leise.
Die Reichweite von 553 Kilometern nach WLTP schrumpft im Alltag auf 400 bis 450 Kilometer. Auf der Autobahn bei konstantem Tempo 130 sind es noch etwa 350 Kilometer. Für die meisten Pendelstrecken reicht das locker für eine Woche.
Der Tavascan Endurance kommt ab Werk gut ausgestattet. Cupra hat viele Extras, die bei der Konkurrenz Aufpreis kosten, direkt in den Serienumfang gepackt. Das relativiert den höheren Grundpreis gegenüber VW und Skoda.
Wichtig zu wissen: Beim aktuellen Endurance sind folgende Features NICHT mehr Serie und kosten Aufpreis (Drive-Paket 2.970 Euro): Navigationssystem, Travel Assist, 3-Zonen-Klimaautomatik, Lenkradheizung, elektrische Heckklappe, schlüsselloses Zugangssystem, Fernlichtassistent. Beim Händler unbedingt klären, was im Angebot enthalten ist.
Der ADAC hat den Tavascan Endurance Ende 2025 ausführlich getestet und vergibt das Gesamturteil "gut" (Note 1,7). Besonders begeistert sind die Tester vom Antrieb: Der 286 PS starke Heckmotor bekommt die Bestnote 1,0 und wird als kräftig, leise und kultiviert beschrieben. Auch bei der Sicherheit punktet der Tavascan dank der umfangreichen Assistenzsysteme.
Im Ecotest erreicht der Cupra volle fünf Sterne. Der ADAC hat einen Praxisverbrauch von 18,5 kWh auf 100 Kilometer gemessen, was einer realistischen Reichweite von rund 465 Kilometern entspricht. Im Stadtverkehr sind es nur 15 kWh, auf der Autobahn steigt der Verbrauch auf etwa 20 kWh. Die Tester loben, dass das Navigationssystem Ladestopps dynamisch in die Route einplant.
Als klare Stärken nennt der ADAC das gute Platzangebot für vier Erwachsene samt Gepäck, die sehr guten Fahrleistungen und die präzise Verarbeitung. Mit dem optionalen DCC-Fahrwerk bietet der Tavascan eine gute Balance aus Sportlichkeit und Langstreckenkomfort.
Kritik gibt es für die geringe Anhängelast von nur 1.000 Kilogramm und die niedrige Zuladung. Beim voll ausgestatteten Testwagen blieben nur noch 302 Kilogramm übrig. Auch die Paketpolitik bemängelt der ADAC: Wer Navigation, Wärmepumpe und adaptives Fahrwerk haben will, muss mehrere Pakete buchen und landet schnell bei fast 62.000 Euro.
Wichtiger Hinweis: Die hier vorgestellten Leasing-Angebote und Konditionen wurden sorgfältig recherchiert (Stand: 02.03.2026), stammen jedoch von den jeweiligen Händlern oder Leasingplattformen. Preise, Verfügbarkeiten und Ausstattungsdetails können sich kurzfristig ändern. Netzwelt tritt nicht als Vermittler auf und übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Angaben. Prüfe bitte alle Details und Konditionen vor einem Vertragsabschluss noch einmal direkt beim jeweiligen Anbieter.
2026-01-06T19:00:24Z